Austausch/Fahrten
Das Leibniz-Gymnasium pflegt – ganz im Sinne seines Zertifikates als Europaschule – ein langjähriges Austauschprogramm mit Frankreich (Bayeux und Mulhouse) und zeichnet sich zudem verantwortlich für den Austausch im Rahmen der Städtepartnerschaften mit Mâcon (Burgund) und Quanzhou (China).
Daneben werden auch seitens des Ministeriums oder privater Organisationen Individualaustauschprogramme mit den Vereinigten Staaten, Kanada, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Peru oder Kolumbien angeboten.
Im jeweiligen Partnerland angekommen, finden sich die Schülerinnen und Schüler in den jeweiligen Familien ein und erleben so deren Alltag.
Sie werden nicht nur angeregt, in der Fremdsprache zu kommunizieren und sich gegebenenfalls mit Händen und Füßen zu verständigen, sondern reifen auch persönlich, da sie sich außerhalb des vertrauten Familien- und Freundeskreises bewegen und interkulturelle Erfahrungen sammeln. So lernen sie die jeweilige Kultur nicht nur über ihre Lehrwerke kennen, sondern erleben sie live und verschaffen sich von ihr einen lebendigen Eindruck. Diese Kenntnisse nehmen sie sodann wieder in ihren Alltag und Unterricht mit und reflektieren somit ihre eigene Kultur und ihre eigenen Gewohnheiten.
Das Leibniz unterstützt Schülerinnen und Schüler, die sich für eine Teilnahme an einem Austausch und einem längeren Aufenthalt im Ausland interessieren.
Frankreich
In vielen Berufsgruppen und Studiengängen gehört die Arbeit in internationalen Teams heute zum Alltag. Abiturienten haben daher in ihrem künftigen Studium oder Beruf große Vorteile, wenn sie über gute Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen verfügen.
Eine einmalige Möglichkeit zum Erwerb von Sprachfertigkeiten und den sogenannten „soft skills“ sind Schüleraustauschprogramme. Die Teilnehmer müssen sich in einer neuen Kultur zurechtfinden und lernen die Sprache und Besonderheiten ihres gastgebenden Landes. Sie entwickeln dabei ein höheres Selbstvertrauen und lernen souverän mit neuen Situationen umzugehen.
Jedes Jahr fahren die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen mit Französisch als 1. Fremdsprache nach Bayeux. Der Austausch mit dem Collège Letot in Bayeux (Normandie) besteht schon seit dem Jahr 1979 und und erstreckt sich über je zwei Schulwochen in Frankreich und in Deutschland.
Jeder Teilnehmer bekommt dabei einen französischen Partner zugeordnet, den er bei sich zu Hause für zwölf Tage aufnimmt und in dessen Familie er auch während des Aufenthaltes in Bayeux wohnt. Dort gehen die deutschen Schülerinnen und Schüler mit ihren Partnern in die Schule und lernen so den Alltag an einem französischen Collège kennen. Darüber hinaus machen wir im Schnitt drei Tagesausflüge in die nähere Umgebung, um die Normandie kennen zu lernen (z.B. Mont-Saint-Michel, die Küste mit Honfleur und Deauville, Rouen, Caen). Jedes Jahr kommen auch die französischen AustauschpartnerInnen zum Gegenbesuch nach Neustadt. Der Austausch hat sich über viele Jahre bewährt, findet jährlich statt und erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Die Organisationsleitung am Leibniz liegt bei Gerhard Frau Commer.

Der Austausch mit dem Collège Jeanne d´Arc in Mulhouse im Elsass, bestehend seit 2011, hat sich zum Ziel gesetzt, auch den Kindern mit Französisch 2. Fremdsprache die Möglichkeit zu geben, an einem Austausch teilzunehmen. Er findet in der 8. Jahrgangstufe statt. Die Gruppengröße beträgt etwa 22 Schülerinnen und Schüler, notfalls entscheidet das Los.
Das Austauschprogramm sieht, nach schriftlicher Kontaktaufnahme, mehrere Begegnungen vor:
Kennenlernbegegnung an einem Drittort in der Mitte. Beide Gruppen treffen sich für einen Tag und beschnuppern sich. Anschließend entscheiden die Partner, ob sie tatsächlich an dem Austausch teilnehmen möchten.
Aufenthalt der Leibnizianer in Mulhouse (für etwa eine Woche). Die Schülerinnen und Schüler sind in ihren jeweiligen Gastfamilien untergebracht, gehen mit ihnen zur Schule und lernen so die französische Lebensweise kennen. Abgerundet wird das Programm durch gemeinsame (und auch getrennte) Ausflüge.
Aufenthalt der Austauschpartner in Neustadt (für etwa eine Woche). Dieser Aufenthalt gestaltet sich parallel zum ersten.
Beide Aufenthalte können untereinander getauscht werden.
Schüleraustausch der 8.Klassen mit Mulhouse
Wir, die 8. Klassen mit Französisch als 2.Fremdsprache, unter Leitung von Frau Schuler und Herrn Feil haben einen Austausch mit der Partnerschule Jeanne d’Arc in Mulhouse gemacht. Um unsere Austauschpartnerlnnen kennenzulernen, sind wir mit dem Zug nach Offenburg gefahren und haben uns dort mit den Franzosen in der Stadt getroffen.
Vom 15. April bis zum 19. April waren wir in Mulhouse und sind dort mit dem Zug hingefahren. Wir hatten viel Spaß und haben viel gelacht. Natürlich waren wir auch sehr aufgeregt weil wir nicht wussten, wie die Schule und die Familie sein wird. Angekommen, wurden wir herzlich von dem Franzosen empfangen und haben gemeinsam gegessen. Am Nachmittag sind wir in die Innenstadt gegangen und haben sie ein bisschen erkundigt. Am Dienstag haben wir die französische Schule besucht aber waren sehr erstaunt wie anders und strenger es dort ablief. Den Mittwoch haben wir ohne die Austauschpartnerlnnen im Museum Electropolise verbracht. Dort haben wir viel über Technik und die Physik bzw. Stromversorgung gelernt und dazu auch Experimente durchgeführt. Am Donnerstag waren wir zusammen mit unseren Corres im Écomusée d’Alsace und haben da viele alte Fachwerkhäuser und Tiere gesehen. Das war wie ein kleines Dorf von früher. Am Freitag sind wir dann wieder nach Hause gefahren und waren traurig das die Zeit vorbei war aber haben uns auch sehr auf unsere Schule und unsere Familie gefreut.
Vom 13. Mai bis zum 17. Mai waren unsere AustauschpartnerInnen bei uns in Neustadt am Leibniz-Gymnasium. Auch sie sind mit dem Zug zu uns gefahren und wir haben sie empfangen und gemeinsam gegessen. Nachmittags sind wir mit ihnen in die Stadt gegangen und waren ein bisschen bummeln. Am Dienstag waren die Franzosen in Heidelberg und haben die Stadt besichtigt und wir waren in der Schule.
Den Mittwoch hat jede Klasse selber mit ihren Corres verbracht da wir Wandertag hatten. Am Donnerstag sind sie dann mit uns in die Schule gegangen und haben unsere Schule kennengelernt. Am Freitag sind sie wieder nach Hause gefahren aber die ersten beiden Stunden durften wir noch mit ihnen verbringen und haben Plakate erstellt was wir alles gemeinsam erlebt haben.
In beiden Wochen hatten wir nach den Aktivitäten Freizeit, um alleine mit unseren Corres den Tag noch zu genießen.
Wir hatten zwei sehr schöne Wochen und haben viel Neues erlebt und gelernt. Bestimmt werden wir noch lange an die Zeit denken und mit den Corres im Kontakt bleiben.
(Helene Reuter, 8a)
Schüleraustausch der 7./8. Klassen mit Bayeux

Jedes Jahr fahren die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen mit Französisch als 1. Fremdsprache nach Bayeux. Der Austausch mit dem Collège Letot in Bayeux (Normandie) besteht schon seit dem Jahr 1979 und und erstreckt sich über je zwei Schulwochen in Frankreich und in Deutschland.
Der Aufenthalt beträgt somit jeweils 12 Tage, in der Regel findet der Besuch der Franzosen in Neustadt im Herbst, unsere Fahrt nach Frankreich im Frühjahr statt.
Jeder Teilnehmer bekommt dabei zunächst einen französischen Partner (corres) zugeordnet. Der Kontakt wird hinreichend im Vorfeld hergestellt, so dass Gelegenheit besteht, sich mit Hilfe der heute zahlreich zur Verfügung stehenden Kommunikationswege schon kennenzulernen.
Wärend der gegenseitigen Besuche nimmt man zunächst den corres bei sich zu Hause für zwölf Tage im Herbst auf, in dessen Familie man wiederum während des Aufenthaltes in Bayeux im Frühjahr wohnen wird.
Am Zielort gehen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Partnern in die Schule und lernen so den jeweiligen Alltag kennen. Ausflüge ergänzen das Programm.
So werden auf jeden Fall in Bayeux Stadt und Tapisserie besichtigt; darüber hinaus machen wir im Schnitt drei Tagesausflüge in die nähere Umgebung, um die Normandie kennen zu lernen (z.B. Mont-Saint-Michel, die Küste mit Honfleur und Deauville, Rouen, Caen).
Ebenso gestalten die Franzosen ihren Gegenbesuch in Neustadt.
Der Austausch hat nun schon seit vielen Jahren Tradition (dieses Jahr feiert er 45jähriges Bestehen!) und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.
Die Organisationsleitung am Leibniz liegt bei Nora Blaes und Karin Commer.
Großbritannien
Ihr Text
China
Die Stadt Neustadt organisiert mit Unterstützung des Leibniz-Gymnasiums einen Schüleraustausch mit ihrer chinesischen Partnerstadt Quanzhou in der Provinz Fujian. Seit 2010 wurden so ca. 100 junge Menschen beider Länder zusammengebracht und die Städtepartnerschaft mit Leben gefüllt. Im Vordergrund steht die Förderung des gegenseitigen Verständnisses für die unterschiedliche Mentalität und Kultur.

Als Koordinator und Ansprechpartner fungiert als Nachfolger von Marc Weigel ab 2018 Christof Miszori.
Er nimmt auch die Bewerbungen (ab Klasse 9) entgegen.
Italien
Salvete! ROMAM, urbem aeternam, visitate! - Benvenuti a Roma, la città eterna!
Willkommen in Rom, der ewigen Stadt!
Die Latein- und Italienischkurse der 10. Klassen haben jedes Jahr die Möglichkeit, eine Woche nach Rom zu fahren, um diese einzigartige Stadt zu erkunden.
Neben der Besichtigung bekannter Sehenswürdigkeiten wie u.a. Kolosseum, Forum Romanum und Petersdom steht auch Ostia Antica auf dem Programm sowie das schöne Viertel Trastevere, das eher an ein süditalienisches Dorf erinnert.
Die Schülerinnen und Schüler haben auf diese Weise Gelegenheit, ihre gelernten Inhalte vor Ort anzuwenden, die antiken Schauplätze konkret zu erleben, aber auch einzutauchen in das lebendige Rom von heute mit all seinem Charme und seiner „dolce vita“.
Romfahrt der 10.Klasse Mai 2024 vom LG und KKG
Nach einer 18 stündigen Flixbus-Fahrt, mit dem Abfahrtort Karlsruhe, der zuvor mit dem Zug
erreicht wurde, sind die Schüler und Schülerinnen in Rom angekommen. Daraufhin wurden die
Metro-Tickets für die Tage gekauft und sofort verwendet, um in Richtung des Hotels Tempio di
Pallade zu fahren.
Die Ankunft im Hotel verlief sehr unkompliziert aus Schülersicht genau so wie die
Zimmerverteilung. In der kurzen Ruhezeit wurden die Zimmer begutachtet und leider auch mit
Beschwerden beworfen, z.B. wegen der Entdeckung von Schimmelflecken. Diese wurden allerdings
schnell nach der ersten Erkundung der Stadt vergessen.
Zuerst wurde die Spanische Treppe, der Trevibrunnen, Piazza Navona und das Pantheon besucht.
Und nach einer kurzen Pause für ein Abendessen in der Stadt wurden auch das Colosseum und die
Schreibmaschine bei Nacht von außen und mit Beleuchtung, bewundert. An dieser Stelle möchte
ich gerne unserer Führerin Frau Hofmann danken für ihre guten Erklärungen nicht nur am ersten
Tag, sondern auch an den folgenden Tagen und Frau Bär, die uns sicher durch Rom und Umgebung
führte. Der erste Tag endete somit sehr erfolgreich.
Am zweiten Tag wurde morgens ein Supermarkt aufgesucht, um sich für die bevorstehende
Stadtbesichtigung von Ostia Antica mit genügend Reiseverpflegung einzudecken. Dennoch ging es
davor zur Basilika St. Paulo fuori Muri, wo es jedoch länger dauerte als erwartet, um den Eingang
zu finden. Nachdem wir endlich den Zugang gefunden hatten, eröffnete sich dann aber ein
atemberaubender Eindruck von Größe und Pracht der Kirche.
Die Leitung in Ostia Antica wurde erneut von Frau Hofmann übernommen und Eigenerklärungen
folgten. Um sich nach dem schwülen Klima in Ostia Antica abzukühlen und den Nachmittag
ausklingen zu lassen, ging es an den Strand. Dort wurde beim Volleyball mit Einheimischen aktive
Völkerverständigung betrieben sowie die Limetten-Pfeffer-Chips getestet und weiterempfohlen.
Was auch am zweiten Tag beeindruckte, war die Trinkwasserversorgung in Rom. An jeder Ecke ist
ein Trinkwasserbrunnen, aus dem kühles Leitungswasser floss.
Der dritte Tag fing mit Freizeit an und wurde für einen Besuch im Hard-Rock-Cafe, ein zweites
Besuchen vom Trevibrunnen, Shopping und ein prinzipiell besseres Kennenlernen der Stadt
genutzt. Die Führung, die danach im Petersdom stattfand, wurde als etwas träge empfunden,
besonders haben sich an diesem Tag die heißen Temperaturen sehr auf unsere Verfassung
niedergeschlagen und die lange Schlange vor dem Petersdom. Trotzdem sind die meisten Schüler
nach der Führung noch die 537 Stufen in die Kuppel hinauf zur Aussichtsplattform des Petersdom
gestiegen.
Der vierte Tag begann mit einer Führung über das Forum Romanum und anschließenden Eintritt in
das Colosseum. Der Zeitpunkt der ersten Führung war gut gewählt, da um 9:30 Uhr noch wenige
Personen unterwegs waren. Jedoch war das Colosseum dafür sehr überfüllt und kaum Zeit die
verschiedenen Dinge zu begutachten. Zusätzlich muss man leider ergänzen, dass beide Führungen
sehr monoton waren.
Über den ganzen Aufenthalt mussten die Schüler, außer dem Frühstück, sich selbst versorgen.
Das wurde aber als sehr positiv empfunden, da man dadurch flexibel blieb und in der jeweiligen
Gegend der Stadt auf die Suche nach guten und leckeren Angeboten gehen konnte. Allerdings
musste man sehr auf die Preise achten. Beim Eiskauf in Rom sollte man eher aufpassen und vorher
Preise erfragen. Deshalb sollte der Eiskauf in Rom vorher geübt werden, besonders hinsichtlich der
Portionen.
„Kein Preis beim Eis, zeigt der Deal ist‘s skurril“ (Melina,Megan)
Die Heimfahrt war sehr anstrengend, da eine Klasse aus dem Stuttgarter Raum uns wie auf der
Hinfahrt begleitete.
Alles in allem war die Romfahrt ein Erlebnis was im Gedächtnis bleiben wird, bei jedem auf seine
eigene Weise. An dieser Stelle würde ich auch gerne erwähnen, dass sich die meisten in der Gruppe
mit unterschiedlichsten Personen sowohl vom KKG sowie vom LG unterhielten, was zu einer sehr
schönen Atmosphäre führte.
Johanna Diedrich (MSS 11)





